Zentralmatura: Heuer leichte Steigerung in Mathe

Zentralmatura: Heuer leichte Steigerung in Mathe

Jahresnote und etwaige Kompensationsprüfungen eingerechnet, haben an AHS und Berufsbildenden höheren Schulen (BHS) über 99 Prozent Deutsch und Englisch positiv abgeschlossen. In Mathematik haben in beiden Schulformen jeweils 1,7 Prozent die schriftliche Reifeprüfung nicht bestanden. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren wurde auch 2022 die Jahresnote in die Maturanote einberechnet. Wer additionally mindestens einen Dreier im Abschlusszeugnis hatte und bei der schriftlichen Prüfung mindestens 30 Prozent der Punkte erreichte, bekam trotz der negativen Klausurnote einen Vierer (oder sogar Dreier) ins Maturazeugnis. Reichte das nicht, konnte die unfavourable Observe bei den sogenannten Kompensationsprüfungen Anfang Juni ausgebessert werden. Laut Daten des Bildungsministeriums waren freilich schon vor Einberechnung von Jahresnote und Kompensationsprüfung intestine neun von zehn Maturantinnen und Maturanten positiv.

Leichte Steigerung in Mathematik

Unterm Strich haben an den AHS heuer 99,4 Prozent in Englisch, 99,3 in Deutsch und 98,3 Prozent in Mathematik eine constructive Maturanote vorzuweisen. In Mathe bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr (97,9) eine leichte Steigerung, in den anderen beiden Fächern sind die Erfolgsquoten de facto gleich geblieben. An den BHS gab es im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügige Änderungen hinter dem Komma. Hier haben in Deutsch 99,4 Prozent der Angetretenen positiv abgeschlossen, in Englisch 99,2 und in Angewandter Mathematik ebenfalls 98,3 Prozent.

Auch bei den “Sehr intestine” gab es keine großen Verschiebungen: An den AHS wurden in Deutsch (23,0 Prozent) und Englisch (29,6) etwas mehr Bestnoten vergeben als im Vorjahr (22,3 bzw. 28,5), in Mathe weniger (18,5; 2021: 21,8). An den BHS gab es in Deutsch mit 17,0 Prozent den gleichen Anteil an Einsern wie 2021, in Angewandter Mathematik erreichten etwas mehr Schülerinnen und Schüler die Bestnote (13,5 gegenüber 12,9), in Englisch weniger (23,2 gegenüber 24,5).

Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) zeigte sich per Aussendung erfreut über die “constructive Bilanz” und dankte den Lehrerinnen und Lehrern für die guten Vorbereitung. “Die schriftliche Matura ist reibungslos abgelaufen und die Schülerinnen und Schüler haben trotz aller Herausforderungen gute Ergebnisse erzielt.” Abgesehen von einer nicht-lösbaren Aufgabe bei den Kompensationsprüfungen, für die den Schülern schließlich automatisch einen Punkt gutgeschrieben wurde, und der traditionellen Kritik der IG Autorinnen Autoren an den Aufgabenstellungen in Deutsch waren heuer keine Probleme bei der Abwicklung gemeldet worden.